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Neue EU Richtlinien für Online Glücksspiel

Zwei Jahre dauert die Arbeit der EU-Kommission zur Entwicklung neuer Empfehlungen rund um das Thema Glücksspiel nun schon an und endlich am Montag der Öffentlichkeit vorgestellt. In diesen Empfehlungen wurden die Mitgliedsstaaten aufgefordert, die Verbraucher vor hohen Spielverlusten sowie insbesondere der Spielsucht zu bewahren. Letztendlich wird die Umsetzung jedoch in die Hände der jeweiligen Mitgliedsstaaten und der Glücksspiel-Branche selbst gelegt, da die Empfehlungen lediglich als Richtlinie verstanden werden können.

Schutz für Minderjährige sowie Schutzmaßnahmen bei Problemspielern

Vor allem um die Probleme mit minderjährigen Spielern, Schutzmaßnahmen bei Problemspielern sowie Werbestandards wurden in den Dokumenten behandelt, denn diese Bereiche des Glücksspiels geben den Verantwortlichen immer wieder Anlass zur Sorge. Es ist wichtig und fair, wenn das Glücksspiel ausschließlich auf die erwachsenen Spieler beschränkt. Nach Schätzungen sollen etwa 1 Prozent aller Spieler ein Suchtproblem entwickelt haben. Auch wenn die Zahl nun auf den ersten Blick nicht allzu groß erscheint, darf nicht vergessen werden, dass es sich hierbei um ein Millionenpublikum handelt.

Alter- und Identitätsprüfung im Internet

Vor allem Minderjährigen soll der Zutritt zu Glücksspielseiten im Internet verwehrt werden. Aus diesem Grund sollten eine Alters- und Identitätsprüfung bei allen Online-Spielern von den verschiedenen Anbietern durchgeführt werden. Die EU-Kommission empfiehlt weiterhin, dass die Anbieter von Internet-Casinos das Spielverhalten ihrer Spieler verfolgen sollten, um bei einem Verdacht auf Spielsucht geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Auch mit der Werbung hat sich die EU auseinandergesetzt. Diesbezüglich wird empfohlen, dass die Werbung stärker reduziert wird. Leider finden sich in den EU-Richtlinien nur sehr wenig über allgemeinen Verbraucherschutz oder Schutzmaßnahmen für das Geld der Spieler. Hier jedoch besteht unbedingter Nachholbedarf, wie die Zahlen belegen, denn das Glücksspiel im Internet boomt schon seit mehreren Jahren. Die Einnahmen innerhalb der EU stiegen von ca. 6 Milliarden Euro in 2006 auf 10,5 Milliarden Euro in 2013. Die 15 Milliarden Euro Grenze soll nach Schätzungen bereits 2015 geknackt werden. Dies wird vor alle der rasanten Entwicklung von den mobilen Endgeräten zugeschrieben, so die EU-Experten.

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