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Spielhallenbetreiber in Sachsen-Anhalt befürchten Einbußen

In Sachsen-Anhalt befürchtet der zuständige Branchenverband für Spielhallenbetreiber aufgrund strengerer gesetzlicher Vorschriften einen deutlichen Rückgang dieser Spielorte. Das im Jahr 2012 erlassene Spielhallengesetz soll ab 2017 greifen. Dieses Gesetzt schreibt zukünftig einen Mindestabstand von 200 Metern Luftlinie zwischen zwei Spielstätten vor. Allerdings lägen konkurrierende Spielhallen heute oft in der Nachbarschaft zueinander, so Thomas Breitkopf, Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland, am Mittwoch in Magdeburg. Darüber hinaus würden Spielhallen durch diverse Maßnahmen, die diese ergreifen müssten, wie beispielsweise Scheiben zuzukleben damit sie nicht transparent und einsehbar sind, in eine Schmuddelecke gestellt.

Konzessionen und Automatenaufstellung rückläufig

Im Jahr 2012 gab es in Sachsen-Anhang 268 Konzessionen für Spielhallen, so die neuesten Zahlen des Verbandes. Im Jahr 2000 seien es noch 276 Konzessionen gewesen. Auch die Zahl der aufgestellten Spielgeräte sei rückläufig. Im Gegensatz zum Jahr 2000, in dem es noch rund 3.300 aufgestellte Geräte waren, sei die Zahl auf 3.200 geschrumpft. Wie die Zahlen zeigen, gebe es keine Spielhallenflut, so Thomas Breitkopf. So wolle sich der Verband nun für eine Änderung des Gesetzes einsetzen, das vor allen Dingen einen besseren Schutz vor Spielsucht bieten soll.

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